StartseiteUnser VereinPfadi (2. Stufe)

Pfader / Pfadessen

In der 2. Stufe sind jene mit 11 bis 16 Jahren Lebenserfahrung. Auch hier gibt es Gruppen von sechs bis acht TeilnehmerInnen. Sie bilden die sogenannten Fähnli. Im Unterschied zu den Wölfen sind hier die Geschlechter getrennt. Die Fähnli der Mädels bilden den Stamm Burgistein und die Fähnli der Knaben den Stamm Gilgenberg. Wir unterscheiden drei verschiedene Arten von Aktivitäten an den Samstag-Nachmittagen; Stufenübung => alle zusammen der 2. Stufe, also Mädels und Knaben gemeinsam. Weiter gibt es die Stammübung => hier verbringt jedes Geschlecht seinen eignen Nachmittag. Und schliesslich gibt es dann noch die Fähnliübung => Sie ist ganz speziell, denn sie wird durch den Venner (der älteste im Fähnli) organisiert und durchgeführt - natürlich unter Aufsicht der LeiterInnen! Die Highlights des Jahres sind das Pfingstlager (3 Tage) und das Sommerlager in den ersten zwei Ferienwochen (14 Tage) welche in Zelten inmitten der Natur statt finden.

Das Pfadihemd ist khaki-braun. Auf dem Pfadihemd werden Lagererinnerungen und andere Abzeichen gesammelt. Zudem ist das Pfadihemd sehr robust!


Hier ist die Definition der Pfadistufe von unserer Dachorganisation der Pfadibewegung Schweiz kurz PBS zitiert:

Zu Beginn der 2. Stufe sind die Pfadi Kinder, am Ende sind sie Jugendliche! Die Kinder befinden sich am Ende einer stabilen Entwicklungsperiode. Sie fühlen sich wohl. Sie kennen ihre intellektuellen, sozialen und körperlichen Fähigkeiten und wissen mit ihnen umzugehen. Sie sind noch im Spielalter, einsatzfreudig und enthusiastisch, immer zu einem Abenteuer bereit. Sie können ihre Bedürfnisse klar äussern und sich präzise ausdrücken.
Im Laufe dieser Stufe werden die Kinder zu Jugendlichen. Sie verlassen die Sicherheit und Stabilität der Kindheit, um in die neu zu entdeckende Welt der Erwachsenen aufzubrechen.
Alle diese Veränderungen rufen bei vielen Jugendlichen Unsicherheiten, Schüchternheit, Unbehagen und Unruhe hervor. Aber sie ermöglichen ihnen auch, eigene Sinn- und Wertvorstellungen zu suchen und zu entwickeln. Sie lehnen sich dabei gerne gegen von aussen vorgegebene Normen auf oder versuchen ihnen auszuweichen.
Sie suchen nach Gesellschaft von Gleichaltrigen und gründen Cliquen. Viele solcher Cliquen haben einen Ehrenkodex und Regeln, die respektiert werden müssen. In diesen Gruppen streben die Jugendlichen nach Anerkennung und folgen freiwillig den Riten, die eingeführt wurden.
In diesem Alter werden die Jugendlichen ermuntert, ihre eigenen Entscheidungen über die Gestaltung ihrer Freizeit und die Wahl der weiteren Schulausbildung zu treffen. Durch ihre selbständigen Entscheidungen versuchen die Jugendlichen, eine erste Form der Unabhängigkeit von der Familie zu finden.


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