Geschichte/Daten |
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Vor 100 Jahren wurde die Pfadibewegung durch Lord-Baden Powell in England gegründet.
Sein Ziel war, den Pfadfindern einen guten Umgang mit der Natur und ihren Mitmenschen
zu lernen. Diese Grundgedanken gelten auch heute noch in der Pfadi, auch wenn sich die
Praktiken dies zu vermitteln etwas geändert haben mögen.
Heute zählen die zwei Pfadi-Weltverbände (Mädchen und Buben) insgesamt rund 35 Millionen
Mitglieder in über 150 Ländern. Die Pfadibewegung Schweiz (PBS) ist der nationale Dachverband
der rund 45'000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Schweiz. Die lokalen Pfadiabteilungen
sind jeweils regional zusammengeschlossen und gehören einem Kantonalverband an. Die Pfadi
Aargau ist einer der Kantonalverbände der PBS. Sie zählt rund 2500 Mitglieder in 30 verschiedenen
Abteilungen, die über den ganzen Kanton verteilt sind. |
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| Was will die Pfadi? |
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Die Pfadibewegung fördert die ganzheitliche Entwicklung
ihrer Mitglieder und stärkt deren moralisches und soziales Bewusstsein. Sie versteht Erziehung als Entwicklungsprozess,
der junge Menschen zur Rücksichtnahme gegenüber andern befähigt. Die Pfadibewegung will der Welt des Kindes möglichst
gerecht werden, aber auch darüber hinausweisen. Sie verbindet unbeschwertes Spiel von Kindern und Jugendlichen mit
bewusster Vorbereitung auf das Leben als Erwachsene. Da die Pfadibewegung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
zu ihren Mitgliedern zählt, gestaltet sie die Umsetzung ihrer Aktivitäten in altersgerechte Gruppen. Damit können
Entwicklungsprozesse und altersspezifischen Bedürfnisse unterstützt bzw. berücksichtigt werden. |
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| Für wen? |
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Die Pfadi steht allen Kindern und Jugendlichen offen.
Sie will auf jede/n einzelne/n eingehen und gliedert sich darum in vier verschiedene Alterstufen. Damit
versucht sie, auf Sprache und Symbole der Kinder und Jugendlichen einzugehen, ihre Art aufzunehmen und zu
verstehen; denn Wünsche und Bedürfnisse werden je nach Alter, Geschlecht und persönlicher Entwicklung
verschieden ausgedrückt.
Seit gut 40 Jahren versuchen wir in Stein den Kindern und Jugendlichen etwas Pfadigeist zu vermitteln
und vor allem viel Spass miteinander zu haben. Damit auf die Interessen und Bedürfnisse der Kinder besser
eingegangen werden kann, gibt es bei uns 4 verschiedene Altersstufen welche ein eigenes Programm haben.
Es wären dies: |
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| 1. Stufe |
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Bienli / Wölfli (6-11 Jahre)
Bei den Bienli oder Wölfen erleben die Kinder Geschichten mit Helden und Fabelwesen.
Sie können sich draussen im Wald, auf der Wiese oder im Pfadiheim richtig austoben.
Kameradschaft, Spiel und Spass stehen in der 1.Stufe im Vordergrund. Die Leiterinnen
und Leiter sind sehr gut ausgebildet und können so auf die Kinder eingehen. |
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2. Stufe |
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Pfadi (11-14 Jahre)
Da in diesem Alter die Pubertät beginnt, ist es umso wichtiger, dass es einen Platz gibt,
wo sie, ohne das Beisein der Eltern, ihre Kraft und Intelligenz einsetzen können, um etwas
in ihrer Gruppe erleben zu können. Die Pfadi lernen unbewusst durch Spiele und Abenteuer,
dass schon mit einer kleinen Anzahl Gleichaltriger tolle Dinge entstehen können (z.B. einen
5 Meter hohen Turm bauen, eine Wanderung selber vorbereiten). Unterstützt werden Sie dabei
von den Leiter welche das „Rahmenprogramm“ vorbereiten und somit das in die richtige Richtung steuern.
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3. Stufe |
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3.Stüfler / Pios (14-16 Jahre)
Da in diesem Alter die Pubertät beginnt, ist es umso wichtiger, dass es einen Platz gibt, w
o sie, ohne das Beisein der Eltern, ihre Kraft und Intelligenz einsetzen können, um etwas
in ihrer Gruppe erleben zu können. Die Pfadi lernen unbewusst durch Spiele und Abenteuer,
dass schon mit einer kleinen Anzahl Gleichaltriger tolle Dinge entstehen können (z.B.
einen 5 Meter hohen Turm bauen, eine Wanderung selber vorbereiten). Unterstützt werden
Sie dabei von den Leiter welche das „Rahmenprogramm“ vorbereiten und somit das in die
richtige Richtung steuern.
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4. Stufe |
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Die ältesten aktiven Mitglieder werden Rover genannt.
In ihren Unternehmungen erleben sie in eigener Verantwortung etwas, das sie von Anfang bis zum Schluss
selber planen, durchführen und auswerten. Viele ihrer Aktivitäten haben zum Ziel, anderen tatkräftig
Hilfe zu leisten. Neben dem Mitgestalten in der eigenen Altersgruppe sind die Rover und Ranger oft auch
als Leiterinnen und Leiter tätig. In Kursen, angeboten von der Pfadi in Zusammenarbeit mit Jugend+Sport
(Sportförderung des Bundes) und mit der Unterstützung des Bundesamtes für Kultur, werden die Leiterinnen
und Leiter optimal auf ihre Aufgabe vorbereitet und weitergebildet.
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PTA |
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Die Pfadi Trotz Allem (PTA) ist ein Angebot für
behinderte Kinder und Jugendliche; sie sind dabei in erster Linie Pfadi und nicht Behinderte.
Grundsätzlich wird kein spezielles Programm angeboten. Die Aktivitäten decken sich mit denen der
anderen Pfadi und werden höchstens an die Behinderungen angepasst. Im Aargau gibt es eine PTA-Abteilung,
die in Baden zu Hause ist.
LINK |
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Besuch |
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Doch Pfadi ist vor allem viel, viel, viel SPASS !
Kommen Sie doch einmal unverbindlich mit ihrem Kind an einem Samstag vorbei!
Kontakt
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